Der Untergang Japans – Teil 4 (Inyo)

Das Ziel, Tanaka Masao zu retten und dafür reich belohnt zu werden, scheint zum Greifen nah. Die Gruppe ist endlich in Kambe-Mura angekommen und hat eine Dienerin Masaos gefunden. Die Situation scheint ernst zu sein. Werden sie es schaffen, den Samurai zu retten oder kommen sie zu spät?

Die Charaktere

Shin: Sein echter Name ist Matsudaira Shingen. Einst ein Daimyo, nahm er die Schande eines anderen Daimyo auf sich und wurde aufgefordert, Seppukku zu begehen. Enttäuscht, dass ihn der andere nicht verteidigte, weigerte er sich und verlies seine Heimat als Ronin, zusammen mit seinen zwei Getreuen Katakara und Chiiko.

Asuka Yuma: Als Mitglied eines verarmten Samurai-Hauses lebte er lange Zeit auf der Straße und wurde von seinem Bruder getrennt. Nun verdingt er sich als Schmuggler unter dem Deckmantel, ein wohlhabender Teehändler zu sein. Sein Laden liegt in der Küstenstadt Kambe-Mura.

NSC

Katakara: Einer von Shins Gefolgsmännern. Ein guter Krieger und Stratege.

Chiiko: Treue Dienerin von Shin. Ihre Spezialität besteht im Herausfinden von Informationen durch Heimlichkeit und Spionage.

Hisui: Ein Bauernmädchen von etwa 13 Jahren. Nach einem Brand völlig entstellt, hüllt Hisui sich komplett in Kleidung und Bandagen.

Tanaka Shuka: Ehemaliges Oberhaupt des Tanaka-Clans. Sie wurde von einem Oni getötet. Ihr Geist bat Shin und Yuma darum, ihren einzigen Sohn zu retten.

Tanaka Masao: Shukas Sohn und Erbe des Clans. Er ist derzeit in Kambe-Mura, um dort eine Seefahrt zu organisieren, die seine Familie vor den Oni in Sicherheit bringen soll.

Yozora: Ein grimmiger General, der derzeit in der Stadt Kobe-Mura nach gefährlichen Fremden sucht. Trägt ein unbekanntes Wappen udn reitet auf einem Kirin.

Die Geschichte

Im Frachtraum

Kurz wird überlegt, wie am besten zu verfahren ist. Um die Tür aufzubekommen, brauchen die beiden Männer Werkzeug, was sie vermutlich tiefer im Schiff finden werden. Also machen sie sich auf den Weg, tiefer nach unten, bis sie dort auf eine recht große Tür stoßen, die ihr Interesse weckt. Yuma knackt das Schloss mit Leichtigkeit, was Shin etwas verdächtig findet. Yuma spielt die Situation aber herunter und behauptet, das wäre eine nützliche Fähigkeit, falls man einmal aus Versehen in einen Keller oder dergleichen eingeschlossen wird.

Sie finden sich in einem gut sortierten Frachtraum wieder. In einer Ecke liegt der Besitz der Armen, in der anderen der der Reichen, dazwischen der von den bürgerlichen Passagieren. Yuma zieht sofort los und sucht nach Wertgegenständen, findet aber wenig von Bedeutung. In einer anderen Ecke des Raums entdecken sie noch einen kleineren Haufen mit Gerümpel, der über einer sich nach unten öffnenden Bodenluke aufgeworfen wurde. Einen Mechanismus, um diese zu betätigen, finden die beiden jedoch vorerst nicht. Dafür hören sie von unten ein dumpfes, regelmäßiges Geräusch.

Ihre Suche nach nützlichen Gegenständen wird bald unterbrochen, als sich Schritte nähern und zwei Matrosen den Raum betreten. Glücklicherweise haben Shin und Yuma sie früh genug gehört und konnten sich hinter einigen großen Kisten verstecken. Sie beobachten die Matrosen dabei, wie sie wertlose Gegenstände auf den Haufen über der Luke werfen und nach einer halben Stunde einen Hebel betätigen, der diese öffnet. Ruß und heiße Luft schlagen ihnen entgegen und laute, rhythmische Metallklänge dringen an ihre Ohren. Von unten ruft jemand etwas hoch, woraufhin die beiden Matrosen die Luke schließen und fluchend den Raum verlassen.

Shin und Yuma sind sich einig, dass sie sich hier auf einem Sklavenschiff befinden, immerhin werden die Habseligkeiten der Passagiere eindeutig verbrannt, die Passagiere aber gut behandelt – sie sind die eigentliche Ware. Yuma ist so wütend, dass er beschließt, das Schiff zu sabotieren, also überredet er seinen Gefährten, ein paar wertvollere Dinge auf die Luke zu stapeln und diese zum Verbrennen nach unten zu schicken. Gesagt, getan. Als sie die Luke öffnen, erhaschen sie außerdem einen kurzen Blick auf den Maschinenraum, der voller seltsamer Geräte ist, die um einen riesigen Ofen angeordnet sind. Jemand ruft verärgert von unten etwas hoch, was man durch den Lärm der Maschinen gerade so als „zu früh“ verstehen kann.

Der Maschinenraum

Die beiden beschließen, weiter nach unten vorzudringen und sich diesen Raum genauer anzusehen. Dicht neben diesem entdecken sie auch einen Kohleraum. Der Maschinenraum selbst ist voller merkwürdiger Geräte. Drei Gestalten eilen geschäftig herum, einer schaufelt Kohle und Gegenstände in den Ofen, die anderen beiden bedienen irgendwelche Dinge. Einer davon geht immer wieder zu einer großen Box zurück, holt sich Gegenstände heraus und klopft und dreht damit an Rohren und anderen Gerätschaften herum, wobei er in bester Seemannsmanier flucht. Die Box scheint wichtig zu sein, also plant Yuma ein Ablenkungsmanöver, um an sie heranzukommen: Er entdeckt ein Ventil, welches er zunächst aufdreht und dann abschlägt, woraufhin recht schnell die beiden Matrosen herbeieilen, um das Leck zu reparieren. In dieser Zeit können die beiden Männer ungesehen die Kiste mitnehmen. Eilig verstecken sie sich im Kohleraum nebenan und warten ab, bis sich die Lage etwas beruhigt zu haben scheint.

Nun ist die Frage, wie sie weiter vorgehen sollten. Shin hat Angst, auf den oberen Gängen mit den Werkzeugen entdeckt zu werden und Yuma denkt, es wäre besser, wenn die Seefahrer die wichtigen Geräte niemals finden. So sind sich die beiden einig: Sie verstecken die Geräte einzeln in den Kohlehaufen, nehmen die Box mit und stellen sie irgendwo in einen Gang weiter oben.

Rettungsaktion

Da sie nun leider immer noch nicht oder besser gesagt nicht mehr über die Werkzeuge verfügen, um Tanaka Masao zu befreien, stellt sich erneut Ratlosigkeit ein. Diese wird jedoch durch das Abendessen unterbrochen. Der Matrose, der ihnen das Essen bringt, versucht Yuma durch Anstoßen eine Reaktion zu entlocken, doch Yuma ist klug genug so zu tun, als stünde er unter dem Einfluss der Maske und lächelt einfach nur stumpf. Zufrieden zieht der Matrose ab.

Nach dem Essen befreien die beiden auch endlich Katakara und Chiiko von ihren Masken und erklären ihnen die Lage. Dann kommt ihnen in den Sinn, dass Masao seinen Schlüssel aus dem Schloss genommen haben muss, um die Essensübergabe zu ermöglichen. Sie eilen zu seiner Koje und Yuma öffnet sie geschwind. Sie befreien den Samurai und überreden ihn, zu fliehen, auch wenn er zunächst darauf besteht, dass sie auch seine Bediensteten retten.

Gemeinsam schleicht die Gruppe nach oben und sucht nach Beibooten, die sie auch findet. Leider ist Shin so schlecht im Schleichen, dass ihn einer der Matrosen hört und eine wilde Verfolgungsjagd entbrennt. Sie rennen zu den Booten, schieden die Seile an und durchtrennen sie erst, als alle drinsitzen. Shin deckt den Rückzug und wehrt einen Matrosen ab, der ihnen zu nahe kommt. Als er ins Boot springt, trennen er und Yuma die Seile komplett durch, das Boot klatscht ins Wasser. Sie schießen noch ein paar Pfeile auf die Matrosen ab, die zur Reling gerannt sind, dann erwachen sie in dem Haus, in dem sie zuvor Deckung gesucht haben.

Erneute Rettungsaktion

Chiiko und Katakara können sich kaum an das erinnern, was passiert ist, als sie aufwachen. Mittlerweile ist es Nacht geworden und nur vier der Oni halten im Hafen Wache. Yuma überredet Chiiko, sie wegzulocken, damit sie das Schiff erreichen können, auf denen die Gefangenen sich befinden. Zwei der Oni folgen ihrem Köder, die anderen zwei bewachen jedoch weiterhin die Passage auf das Schiff. Die kleine Gruppe sucht sich also in der Dunkelheit ein Fischerboot und umrundet damit das Schiff. Yuma klettert hoch und findet dort Masao vor, der die schlafenden Oni meuchelt. Er ist der Einzige, der erwacht ist, sein Gefolge schläft noch in ihren Käfigen. Zusammen mit dem Samurai fahren sie zurück an den Hafen und greifen die verbliebenen beiden Oni aus der Dunkelheit heraus an. Der Kampf ist kurz und schnell entschieden, der Kampfeslärm weckt jedoch den Anführer der Oni, der noch im Inneren des Schiffs geschlafen hat. Da er jedoch allein ist, wird auch er schnell von der kleinen Gruppe niedergestreckt.

Nun endlich erwachen auch Masaos Gefolgsleute. Gemeinsam bereitet man auf dem Schiff einen Hinterhalt vor und hofft darauf, dass Chiiko den Kampflärm gehört hat. Tatsächlich kehrt sie kurz darauf zurück und die Oni werden von einem Pfeilhagel in Empfang genommen.

Nach all dem Trubel verspricht Masao eine Belohnung für seine Retter, doch diese muss bis zum Morgen warten, damit er die Situation besser einschätzen kann. Man segelt weiter in die Bucht hinaus, um dort in Ruhe zu übernachten. Der Plan ist, am nächsten Morgen noch einmal die Stadt nach Überlebenden abzusuchen. Danach wird der Samurai entscheiden, ob er das Land wie geplant verlässt oder zur Hauptstadt weiterzieht, um sich dort einem eventuellen Heer anzuschließen, das sich den Oni-Invasoren entgegenstellt.

Fazit

Der Anfang war etwas zäh, da sich die beiden Spieler kaum etwas getraut haben. Danach ging es dann aber etwas flotter weiter und die Rettungsmission konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

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