Detox – Tag 3 (Englisch Eerie)

Nein, Kate und die Natur mögen sich definitiv nicht. Noch bleibt sie ihrer Freundin zuliebe im Camp, doch an diesem Tag häufen sich merkwürdige Vorfällt, die George in ein schlechtes Licht rücken. Führt er etwas Böses im Schilde?

Der Charakter

Kate Smith: Ist gerade mit ihrem Studium fertig geworden und nun mit ihrer Studienfreundin Gemma in einem Digital-Detox Camp.

Die Geschichte

15.3.2017

Hey Tagebuch,

heute ist ein älteres Ehepaar abgereist. Nicht, dass ich groß was mit denen zu tun hatte, aber jetzt sind wir noch weniger und George kann jedem von uns mehr Aufmerksamkeit schenken. Das mit dem Wandern haben wir erst einmal gelassen. Zak habe ich auch nur einmal kurz gesehen.

George hat uns heute früh auch mal in Ruhe gelassen und ist alleine in den Wald. Er meinte, er will herausfinden, ob die Wege alle in Ordnung sind. Heute Nacht hat es etwas gestürmt und er befürchtet, dass hier und da Äste den Weg verbauen könnten. Ist ja nicht so, dass wir da nicht rüberklettern könnten.

Jedenfalls haben wir heute Morgen auch ’n bisschen Sport gemacht. Ich bin echt außer Form… Davon hab ich dann aber Hunger bekommen und hab mich, als George dann weg war, in die Küche geschlichen. Musste erstmal suchen, bis ich was gefunden habe, was man roh und schnell wegsnacken kann. Hab dabei aber auch eine Tüte mit so getrockneten Pilzen gefunden. Bisher haben wir noch nichts damit gegessen und das kam mir auch irgendwie strange vor. Auch, weil George so ein Hippie ist und die ja gerne mit Pilzen high werden.

Ich hab mir zwei, drei genommen und eingesteckt und mir dann von Gemma ihren tollen neuen Naturführer ausgeliehen. Getrocknet konnte ich die Dinger nicht ganz zuordnen, aber ich glaube, das sind keine normalen, essbaren Pilze. George nimmt bestimmt Drogen. Ich hoffe, er wirft die Dinger nicht ins Lagerfeuer, um uns alle high zu machen und dann sonst was mit uns anzustellen. Habe Gemma meine Bedenken mitgeteilt und sie glaubt, ich habe zu viele schlechte Filme gesehen.

Dann bin ich halt alleine da lang, wo auch George langgegangen ist. Es war immer noch super windig, aber das war mir egal. Irgendwann habe ich George auch entdeckt. Er war abseits vom Weg und hat irgendwas gesammelt. Bei ihm war noch jemand, den ich aber nicht gut erkennen konnte. Ich dachte, er wäre alleine aufgebrochen, aber vielleicht war noch wem aus dem Camp langweilig. Ich wollte wissen, was die da sammeln, also bin ich näher rangeschlichen, als es über mir übelst geknackt hat. Bin gerade noch zur Seite gesprungen, als ein fetter Ast runtergekommen ist. George hat zwar in meine Richtung geguckt, hat mich aber nicht gesehen, weil ich am Boden lag. Als ich dann wieder geguckt habe, waren er und der andere Typ aber schon weg. War ihnen wohl zu unsicher.

Ich bin dann dahin, wo sie vorher gestanden haben, und da wuchsen richtig fette Fliegenpilze. So schön im Rund, wie in diesen Feenstories. Und ganz viele waren abgeschnitten. Mit Fliegenpilzen kann man doch Leute vergiften! Der Typ ist doch nicht normal, was macht der damit?

Ich hab Gemma davon erzählt und die weiß nicht, was sie glauben soll. Sie meint, das mit den Pilzen hat bestimmt ’nen anderen Grund. Ich soll mir keine Sorgen machen. Tu ich aber.

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