Die Bestie im Moor – Tag 6 (Englisch Eerie)

Ms. Enfield bleibt weiterhin auffällig und lockt Phoebe in eine Falle. Wie wird die Situation für die mutige Frau ausgehen?

Der Charakter

Phoebe Asbury: Eine Antiquarin mittleren Alters. Vor einigen Jahren lernte sie Lord Cunningham kennen, einen eigenbrötlerischen Adligen, der sich sehr für alte und okkulte Schriften interessierte. Die beiden haben sich seit einem Jahr nicht mehr gesehen, doch ein Brief drängt sie, ihn in seinem Herrenhaus in Derbyshire aufzusuchen.

Die Geschichte

Derbyshire, der 22.10.1907

Der heutige Tag begann unter einem guten Stern. Ms. Enfield verhielt sich erneut sehr auffällig, verließ das Anwesen aber dieses Mal auf normalem Wege. Neugierig und in der Hoffnung, dieses Mal ihr Geheimnis aufzudecken, folgte ich ihr ins Moor. Mehrmals musste ich mich verstecken, weil sie sich umsah, doch es gelang mir, Schritt zu halten. Irgendwann blieb sie an einer alten Jagdhütte stehen, die schon bessere Zeiten gesehen hatte. Sie schlüpfte hinein und ich schlich näher, in der Hoffnung, durch das Fenster erspähen zu können, was sie dort drinnen tat.

Leider hat sie mich wohl erwartet, denn gerade, als ich näherkam, schwang die Tür wieder auf und sie sprang mich wie eine wilde Furie mit einem Jagdmesser an. Wir rangen miteinander und ich spürte, wie ich ein ums andere Mal geschnitten wurde, aber sie erwischte mich nicht lebensbedrohlich. Schließlich konnte ich sie von mir stoßen und sie schrie etwas davon, dass ich ihr Kind nicht bekäme, dann rannte sie tiefer ins Moor. Ich brauchte noch etwas, um wieder zu Atem zu kommen und stellte dann fest, dass ich aus mehreren Schnitten an Armen und Oberkörper blutete.

Ich ging in die Hütte, wo ich ein paar Decken fand, mit der ich das Blut wegwischte. Zum Glück waren die Wunden nicht tief. Bei näherem Umsehen fielen mir mehrere Dinge von Interesse ins Auge: Zum Einen war da eine Wiege, die bei weitem nicht so alt wie das Gebäude zu sein schien. Auch die Decken und Babykleidung, die darin drappiert waren, schienen neuerer Machart zu sein.

Viel interessanter war jedoch das Buch, welches ich dann auch zurück zu Lord Cunningham brachte. Dieser war jedoch in seinen Phantasien und Fieberträumen gefangen, schlug im Halbschlaf um sich und rief nach der Bestie und den Lichtern. Von ihm konnte ich also heute keine Hilfe erwarten.

Aufgeregt über meinen Fund schloss ich mich also in meinem Zimmer ein, um ungestört zu bleiben. Mit dem Studieren des Buchs kam ich jedoch nicht weit, denn der Text war uralt und bereits halb verblasst. Es sah aber aus wie ein okkultes Werk, welches Beschwörungen beschrieb. Ein paar Zeichnungen deuteten auf Beschwörungskreise und verschiedene Pflanzen hin.

Ich werde morgen mit Lord Cunningham darüber sprechen. Ich hoffe, es geht ihm dann etwas besser. Dieser Fund beweist auf jeden Fall, dass Mrs. Bristle Recht hatte. Ms. Enfield ist definitiv mit dem Teufel im Bunde. Es würde mich nicht wundern, wenn sie ihr Kind der Bestie opfern will oder gar glaubt, dass das Kind vom Teufel gezeugt wurde.

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