Der verlorene Fluss – Tag 4 (English Eerie)

Die Reparaturarbeiten kommen aufgrund der erschütternden Ereignisse nur langsam voran und jetzt scheint die Gruppe auch nicht mehr so allein zu sein, wie sie zuerst dachte.

Der Charakter

Elisabeth Fox: Eine junge Abenteurerin und Forscherin, die gerne mit ein paar Freunden die Natur erkundet. Umso mehr freut sie sich, endlich wieder mit ihrer besten Freundin Mary und ihrem langjährigen Nachbarn Geoffrey auf Entdeckungsreise zu gehen. Mary hat außerdem eine neue Bekannte mitgebracht, Ivy.

Die Geschichte

11.8.1921

Liebes Tagebuch,

vor Aufregung konnte ich fast nicht einschlafen, muss dann aber doch irgendwann eingedämmert sein. Anders kann ich mir nicht erklären, wie ich nicht mitbekommen habe, dass jemand im Lager war.

Zuerst haben wir es gar nicht bemerkt, bis Mary dieser Gestank aufgefallen ist. Wir haben uns ein wenig umgesehen und dann neben jedem unserer Zelte ein merkwürdiges Zeichen gefunden. Es war wirklich seltsam: Diese drei Zeichen waren nicht etwa mit einem Stock in den Schlamm gezeichnet, sondern regelrecht hineingeätzt. Anders kann man es nicht beschreiben. Ivy wird immer nervöser. Ich habe gesehen, wie sie einen Revolver eingesteckt hat. Aber falls es wirklich Feen sind, wie Mary behauptet, hilft uns diese Waffe dann überhaupt? Wir müssen uns mit den Booten beeilen, sonst werden wir hier sterben, davon bin ich überzeugt!

Wer oder was auch immer mit uns hier ist, es will uns ans Leder. Es könnte uns jederzeit töten. Warum tut es das nicht? Es war doch in dieser Nacht hier. Die Zeichen sind mit Sicherheit eine Warnung. Vielleicht sind sie eine Markierung, wer als nächstes an der Reihe ist.

Ich bin mir sicher, eine Bewegung im Nebel gesehen zu haben. Auf der anderen Seite des Flusses. Oder sind es nur meine übersteigerten Sinne, die mir einen Streich spielen?

Wir müssen Feuerholz suchen, die Nächte hier sind ungewöhnlich kalt für die Jahreszeit. Aber Mary kann mit ihrem Fuß nicht gut laufen und nach den Geschehnissen von dieser Nacht sind wir uns einig, dass wir zusammenbleiben sollten. Aber jemand von uns muss gehen.

Liebes Tagebuch,

wir haben uns entschieden, dass Ivy geht. Sie hat eine Waffe und kann sich alleine verteidigen. Ich habe auf Mary aufgepasst, während sie fort war. Die beiden stehen sich sehr nahe. Vielleicht sogar näher als Mary und ich. Das tut ein bisschen weh, immerhin sind wir seit Jahren beste Freundinnen.

Liebes Tagebuch,

wir hätten uns nicht aufteilen dürfen! Ivy ist angegriffen worden! Wir hörten ihren Schrei und ich rannte ohne nachzudenken in die Richtung. Sie war völlig außer sich, der Boden um sie herum war aufgewühlt und der Nebel so dicht, dass ich sie kaum erkennen konnte.

Ihr Arm war gebrochen. Während wir ihn im Lager schienten, erzählte sie vom Gefühl, beobachtet zu werden und wie dann etwas aus dem Nebel von hinten auf sie gesprungen sei und ihren Arm gepackt habe.

Mary ist sich sicher, dass es die Feen sind, die sie bestrafen wollten, weil Ivy eine Waffe dabei hatte. Eine Waffe, die sie jetzt nicht mehr halten kann. Wir sind schutzloser als zuvor und die boshaften Wesen zeigen, welche Macht sie wirklich besitzen. Allmählich glaube ich Marys Märchengeschichten immer mehr. Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen.

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