The Young Practicals – Teil 3 (Unknown Armies)

Unter Zeitdruck und in zwei möglicherweise bedrohlichen Situationen muss es der Gruppe gelingen, Hyena zu finden und Zugang zum magischen Flohmarkt zu finden – sonst wird Hovat wahrscheinlich Leifa und Boyle töten.

Die Charaktere

Emil: Ein Avatar des Explorers und geschiedener Vater einer Tochter. Er arbeitet außerdem als Cam Show Technician und trägt seine Redtube Mütze stolz mit sich herum.

Rachel: Abigails ältere Schwester. Sie ist schüchtern, Sterneköchin in einer Hotelkette und betreibt mehrere Dachgärten, mit denen sie sich selbst versorgt. Sie ist eine Agrimancerin.

Abigail: Rachels jüngere Schwester und Avatar des Survivors. Sie war kurze Zeit beim Militär und ist jetzt bei der Feuerwehr tätig.

Akiro: Ein japanischer Cryptomancer. Der neugierige Möchtegern-Ninja war bis vor wenigen Jahren ein Kinderstar, bis Gerüchte seine Karriere zerstörten.

Maximilian: Der Sociomancer war früher in einige illegale Dinge verwickelt. Er arbeitet als Paramedic und ist seit Kurzem in der katholischen Kirche.

Die Geschichte

Alles geht schief

Abigail nimmt Taylors Anruf entgegen und der informiert sie, dass sich die Gruppe am nächsten Tag zu Schießübungen treffen will. Nach dem Anruf setzen sie und Akito ihre Fahrt fort, finden aber beim Geisterhaus heraus, dass keine Führungen für den Tag mehr möglich sind. Hovats Gefolgschaft war auch nur sehr kurz dort und hat alle Zimmer mit einer Schnappszahl besucht. Akito überlegt kurz, einzubrechen, doch Abigail hält dies für zu risikoreich und so fahren sie wieder zurück.

Die anderen schließen schnell ihren Vertrag ab, als ein paar Gangmitglieder den Laden stürmen. Sie pöbeln ein wenig rum und Rachel pöbelt zurück, woraufhin sie zumindest den Laden verlassen, aber weiter davor herumlungern. Die drei Freunde verlassen das Geschäft durch die Hintertür und finden Emils Auto komplett demoliert vor.

Schließlich treffen beide Gruppen wieder aufeinander und fahren gemeinsam zu Hyenas Adresse. Diese liegt in einem leicht heruntergekommenen Viertel, an der Tür zu dem dreistöckigen Gebäude ist nur eine Klingel angebracht. Sämtliche Fenster sind verschlossen und vernagelt, die Eingangstür ist aufgebrochen, die Eingangstüren im Inneren sind schwere Metalltüren ohne Schloss.

Nach einigem Suchen und Klingeln klettern Akito und Emil durch einen Lüftungsschacht und finden sich in einem Berg von defekten Gerätschaften wieder. Sie öffnen den anderen die Tür und entdecken schließlich Hyena nackt und gefesselt in der Badewanne.

Wieder zu spät

Nach einer kurzen Erstversorgung erwacht Hyena und nachdem die Gruppe ihr versichert, dass sie Hovat aufhalten will, erklärt sie ihnen die wichtigsten Dinge, die sie über den Flohmarkt wissen müssen. Er startet in etwa einer Stunde, um 21.21 Uhr, man muss sich elegant kleiden und der Veranstalterin Sara Hughes jeweils einen anderen Burger mitbringen. Der Dämon, der sie besetzt, liebt Burger. Und man muss sie ihm wie einem König präsentieren. Hovat hat diese Information nicht und glaubt, er müsse ein Einladungsschreiben besorgen, was ihn wahrscheinlich eine Zeitlang aufhalten wird. Zudem wird es Bouncer geben, die man nicht berühren darf.

Die Gruppe bricht natürlich sofort auf, holt unterwegs die Burger ab und zieht sich um, dann geht es zu dem Walmart, in dem sich der Eingang befindet. Man folgt genau den Anweisungen, präsentiert die Burger in übertriebenster Weise und geht nicht auf die Dinge ein, die der Dämon zwischendurch von sich gibt, denn er versucht, die Besucher zu provozieren.

Die Suche nach den Kugeln

Den richtigen Stand unter den 52 zu finden, ist gar nicht so einfach. Viel ist noch nicht los, aber jeder Stand präsentiert hauptsächlich Waren derselben Art: Blumen aus Schrott, Duftkissen, Schwerter, Tauben, uvm. Dazwischen ziehen 6 Bouncer, übergroße Kerle, die wahrscheinlich nicht menschlich sind, ihre Bahnen. Ein Mann kommt ihnen ausversehen in die Quere und wird von ihm so lange in den Schwitzkasten genommen, bis er ohnmächtig wird. Der Bouncer legt ihn daraufhin zur Seite und geht dann weiter.

Zwischendurch hört die Gruppe Gerüchte, nach denen Cagliostro bald hier auftauchen soll oder sogar der Godwalker des Händlers. Die Gruppe sucht verzweifelt nach den Photoshot Rounds, doch nirgendwo sind Pistolenkugeln ausgestellt. Akito versucht es bei Waffenhändlern und kommt so schließlich zu jemandem, der sich Odin nennt und stark auf Satanist macht. Hier zieht es auch Emil und Rachel nach und nach hin. Leider ist ihr Zeitvorsprung dann auch schon abgelaufen. Imogen und Taylor betreten die Fläche.

Sie sehen sich um, wobei Taylor überhaupt keine Lust auf die Suche zu haben scheint, während Imogen nur darauf wartet, sich in Gefahr zu stürzen und lautstark ihre Seele feilbietet. Und dann kommt Hovat herein. Er ist mies gelaunt und wird bereits von einem Bouncer beschattet. Als sich dieser ihm auch noch in den Weg stellt, schreit er das Wesen an, welches sich schon für den Schwitzkasten bereitmacht. In diesem Moment verkauft Abigail für eine Woche ihre Stärke, um ein paar Tauben auf den Saubermann zu hetzen. Leider fliegen die Tierchen nicht dorthin, wo sie sie haben will, es gibt also keine Ablenkung oder noch mehr Geschrei.

Plötzlich werden etliche Besucher, auch Hovat, von einer Scheißegal-Stimmung befallen – ein Effekt des Marktes, der Stimmungen und Umgebung beeinflussen kann. Diese Stimmung macht auch leider Rachels Versuch, Taylor aufzuregen und ihn damit aus dem rennen zu nehmen, erfolglos. Als die Stimmung jedoch in einen betrunkenen Zustand überschlägt, kann sie zumindest ein Artefakt, das Taylor verloren hat, an sich nehmen.

Hovat schießt sich recht schnell darauf ein, dass Odin die gesuchten Kugeln hat und beginnt, ihm zu drohen. Als er anfängt, von 10 an abwärts zu zählen, schreitet Sara Hughes mit zwei Bouncern auf ihn zu. Max setzt Imogen den Gedanken in den Kopf, Hovat umzutackeln, woraufhin sie mit einem breiten Grinsen lossprintet.

Vor dem Stand hat sich bereits eine große Menschentraube gebildet und die beiden Bouncer in der Nähe drehen sich zu Hovat um…

Fazit

Nicht vorhandene Pläne und schlechte Absprachen lassen das Vorhaben der Gruppe immer mehr zum Desaster werden. Sie haben nichts Wertvolles, mit dem sie bieten können, haben sich darüber auch noch keine Gedanken gemacht oder einen Plan gegen Hovat entwickelt. Es sieht so aus, als ob das Vorhaben scheitern könnte.

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