Vom Winde verwest – Teil 1 (Cthulhu)

Sie sind Schauspieler. Nebendarsteller, doch sie hoffen auf eine große Karriere unter dem Regisseur Cesar Romero. Nach „Vom Winde verwest“ dreht dieser einen neuen Zombiefilm, als plötzlich alles aus dem Ruder zu laufen beginnt.

Die Charaktere

Butch Smith: Nicht unbedingt der Hellste, dafür aber unheimlich stark und friedvoll. Butch ist ein loyaler Freund. Er wohnt noch bei seiner Mutter.

Elvis Nash: Der gutaussehende Mann hat sich von seinem Erbe einen schicken Sportwagen zugelegt, mit dem er die Mädels gerne herumkutschiert.

Johnny Dark: Der junge Bad Boy tritt gerne rebellisch auf. Seinen Kummer ertränkt er gerne in Alkohol, weshalb ihn sein Gedächtnis manchmal im Stich lässt.

Sandy Green: Jung, blond und süß. Sie hat die Schule geschmissen, ist nicht gerade die Hellste und hofft, aufgrund ihrer Jugend und Schönheit mal groß rauszukommen im Filmgeschäft.

Candy Black: Schon über 30, verrät sie niemandem ihr wahres Alter. Sandy ist ihr ein Dorn im Auge und sie hofft, vor dem jungen, dummen Ding den Durchbruch zu schaffen.

Die Geschichte

Erster Drehtag

Cesar Romero, ein exzentrischer Regisseur, hat eine alte, halb verfallene Lagerhalle angemietet, um dort seinen neusten Film, „Die Nacht der leidenden Reichen“ zu drehen. Neben seinen Lieblingen, den Hauptdarstellern Jenny Garner und Clark Frost sind auch Butch, Elvis, Johnny, Sandy und Candy dabei. Diese allerdings nur als Nebendarsteller, die hauptsächlich Zombies darstellen sollen. Daher üben sie auch zunächst, wie man gut einen Zombie darstellt, auch wenn sie das bereits im vorigen Film „Vom Winde verwest“ getan haben.

Als es schließlich an den richtigen Dreh geht – man hat immerhin wenig Zeit, muss Geld sparen – fällt ein Kronleuchter von der Decke und verletzt einige der Statisten leicht, darunter auch die Gruppe. Romero, der Angst vor Ausfällen oder gar Klagen hat, schickt alle Verletzten ins Krankenhaus, wo ihre Wunden desinfiziert und verbunden werden. Ein gelangweilter und müder Arzt, der sich als Dr. Seuss vorstellt, ordnet außerdem Röntgenuntersuchungen an. Nachdem er Johnnys Aufnahmen gesehen hat, wirkt er jedoch wie ausgewechselt. Er ist aufgeregt und bittet den Darsteller um weitere Aufnahmen. Die anderen warten besorgt auf ihn und vermuten fast, dass Johnny womöglich einen Motorradunfall hatte und der Arzt die alten Wunden gefunden hat. Das könnte das Aus für seine Karriere bedeuten!

Tatsächlich sprechen Dr. Seuss und Johnny nach den Aufnahmen noch eine Weile miteinander und Johnny ist ganz aufgebracht. Der Arzt will ihn ganze 2 Wochen dabehalten! Nach einigen Diskussionen kann er es auf 2 Tage herunterhandeln, muss jedoch einige weitere Untersuchungen über sich ergehen lassen. Im Gegenzug dafür bekommt er aber auch eine ziemliche Vorzugsbehandlung.

Der Rest der Crew fährt also ohne ihn wieder zum Set und teilt Romero die schlechten Nachrichten mit. Der Regisseur ist zunächst außer sich, brauchte er doch Johnny für einige spezielle Szenen. Die Gruppe, die sich für Top-Darsteller hält, sehen das als sehr positiv, auch wenn Romero wahrscheinlich nur einen Zombie in Lederjacke braucht.

Der Brand

Am nächsten Tag steht bereits ein Bericht über den Drehunfall in der Zeitung, was Romero als hervorragende Werbung interpretiert. Außerdem gibt es eine Ankündigung über Dr. Seuss, der am Folgetag einen Sensationsfund vorstellen will. Als Johnny davon in der Zeitung liest, spricht er seinen Arzt darauf an, der jedoch verneint, dass es etwas mit ihm zu tun habe.

Am Set verläuft dieser Tag recht ereignislos, es werden einige Szenen gedreht, in denen die Darsteller Untote in verschiedenen Situationen darstellen und dann von den beiden Helden getötet werden. Sandy wirft sich dabei stets in Pose und will möglichst viel im Bild sein, sie ist immerhin ein hübscher Zombie. Nach einem intensiven Drehtag fallen sie alle erschöpft in ihre Betten.

Johnny dagegen wacht durch laute Schreie und den Geruch von Feuer auf. Das Krankenhaus brennt! Er versucht noch, eine Krankenschwester zu retten und dann zu fliehen, doch dann bricht die Decke über ihm zusammen.

Als die Gruppe am nächsten Morgen davon erfährt, fährt sie natürlich sofort zum Krankenhaus, wo sie herausfinden, dass Johnny die Katastrophe wider Erwarten gut überstanden hat. Sie werden kurz von ein paar Reportern interviewt, dann spricht ein Inspektor mit ihnen. Anscheinend ist Dr. Seuss bei dem Brand ums Leben gekommen – war es möglicherweise Mord, um seine Entdeckung zu verschleiern? Nachdem der Inspektor gegangen ist, trifft man noch auf eine Krankenschwester, die sich an einen dicken, kleinen Mann mit Hut erinnert, der sich am Vorabend auffällig verhalten hat und der definitiv kein Patient war.

Die Gruppe verspricht ihr, die Informationen an den Inspektor weiterzugeben. Zuvor wollen die Männer jedoch in Dr. Seuss‘ Auto nachsehen, ob er irgendwelche nützlichen Informationen hinterlassen hat. Die Damen warten unterdessen in Elvis‘ Wagen. Sie finden dort allerdings nur eine der Röntgenaufnahmen von Johnny und ein paar Bücher über Knochenkrankheiten, antike Sprachen und uralte Operationsmethoden. Die Röntgenaufnahme ist besonders interessant, da sie zeigt, dass auf Johnnys Knochen seltsame Symbole eingraviert sind, fast wie Tätowierungen. Und er hat keine Ahnung, wie sie dorthin gekommen sind.

Die Suche nach dem Täter

Auf der Rückfahrt spekuliert die Gruppe, ob der dicke Mann Dr. Seuss oder doch eher Johnny ans Leder wollte. Am Set haben sie auch noch drei Personen, die auf die Beschreibung der Pflegerin passen würden: Richard, der für die Kostüme verantwortlich ist, Tom, der Set-Konstrukteur und recht neu im Team, und Charles, der für die Spezialeffekte verantwortlich ist. Die Gruppe beschließt, die drei vorsichtshalber im Auge zu behalten.

Romero ist erfreut, als Johnny wieder da ist, auch wenn er dessen besondere Szenen mittlerweile gestrichen hat. Nach ein paar bedeutungslosen Szenen soll Hauptdarsteller Clark einige der Zombies erschießen. Johnny steht als cooler Zombie natürlich ganz vorne, die beiden Frauen neben ihm. Die Idee ist, dass durch das Erschießen des coolen Zombies dessen Gefolgszombies auch sterben. Die Pistole sollte mit Platzpatronen geladen sein, doch als Clark abdrückt, kracht es laut und in der Wand hinter Johnny ist ein Einschussloch zu sehen. Glücklicherweise ist der Schauspieler kein guter Schütze, sonst wäre Johnny jetzt tot.

Der Verdacht scheint bestätigt: Jemand will dem Draufgänger ans Leder. Doch wer? Johnny kann sich nicht entsinnen, mit jemandem Probleme zu haben. Nur wenige Szenen später wird die Besorgnis aber noch größer: Romero will einen Biker-Zombie, also steigt Johnny auf sein Motorrad und braust los – nur um festzustellen, dass seine Bremsen nicht funktionieren. Glücklicherweise ist er nicht schnell unterwegs und kann noch abspringen.

Die anderen behalten die drei Verdächtigen weiterhin im Auge, doch zwischen all den Szenen, die es zu drehen gilt, fällt ihnen nichts auf. Bis zum Abend, als ein Großteil des Teams bereits heimgegangen ist. Sie sind gerade beim Dreh der letzten Szene, als plötzlich ein Motor aufheult und ein großes Gummimonster, das Ähnlichkeiten mit Godzilla hat, feuerspuckend auf sie zugefahren wird. Es ist an einem Gabelstapler montiert, der von Tom, dem Neuen, gefahren wird. Dieser scheint außer sich vor Wut zu sein und kreischt: „Stirb endlich!

Wer ist Tom?

Während Candy von den Flammen erwischt wird und sich erst einmal löschen muss, greifen Butch und Sandy Tom an. Butch kann allerdings seine Kraft nicht ganz kontrollieren und schlägt den Mann mit zwei Hieben tot. Romero steht nun vollkommen neben sich, kann den Schock noch nicht recht verkraften, während die anderen rasch die Polizei rufen. Der Dreh wird sich verzögern, eine Katastrophe für den Regisseur. Aus Toms Taschen fallen ein Foto und eine Visitenkarte, die ihn als den Privatdetektiv Floyd Gumble ausweisen. Das Foto dagegen zeigt einen Mann, der Johnny sehr, sehr ähnlich sieht, allerdings etwas älter ist.

In der Hoffnung, mehr zu erfahren, brechen die Männer Floyds Wagen auf. Dieser ist gefüllt mit Müll, er scheint hier eine Weile gelebt zu haben. Unter all dem Unrat entdecken sie eine nahezu leere Aktenmappe über einen Alberto Houngan – der Mann auf dem Foto – sowie Busfahrkarten von Mercury nach LA und eine Taxirechnung von LA nach Vengeance – beides Orte in Nevada.

Fazit

Der erste Teil der Story war sehr zäh und zog sich ziemlich lange hin. Unser SL dagegen hatte sehr viel Spaß dabei, Romero zu verkörpern und als irrer Regisseur unsere Charaktere herumzuscheuchen und ein paar Szenen darstellen zu lassen.

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