Oneironauten – Teil 11 (Cthulhu)

Und hier ist es nun endlich – das Finale dieser verrückten Traumreise! Wird die Gruppe den Weltenweber aufhalten und die Welt retten können?

Die Charaktere

Randall Higgins: Lynettes Ehemann und Vater der Familie. Der Veteran aus dem 1. WK hinkt seit einer Kriegsverletzung und ist jetzt als Haushaltswarenvertreter tätig. Er hat Angst vor selbstständigen Frauen und setzt sich für Farbige ein.

Finlay Canavan: Nachbar der Familie und Eugenes Baseball-Coach. In dem Jungen sieht er großes Talent, welches es zu fördern gilt. Er betreibt außerdem einen Barbier-Salon.

Caroline Higgins: Die Tochter der Familie und Eugenes ältere Schwester. Sie spielt sehr gut Klavier und wird bald 15. In der Freizeit ist sie mit ihren Freundinnen im Mädchenturnverein.

Phillip Peterson: Ein englischer Politiker, der auf der Suche nach seiner verschwundenen Tochter ist.

Die Geschichte

Am Fuße des Tempels

Randall und Finley sitzen am Feuer beim Tempel. Lynette und Mickey schlafen neben ihnen, während plötzlich auch Caroline dort liegt und erwacht. Randall ist entsetzt, da er seine Tochter in Sicherheit geglaubt hatte. Neben ihnen sitzt die alte Frau, die Wahrsagerin von der Trauminsel. Sie hat anscheinend einem englischen Politiker, Phillip Peterson, gesagt, dass die Gruppe genau wie er ein verlorenes Kind suchen, also setzt er sich zu ihnen. Dann nimmt die Alte eine merkwürdige Haltung ein, welche von einigen indianisch aussehenden Personen als Spinnenhaltung bezeichnet wird.

Einige Wachen sammeln die Schlafenden ein und tragen diese in den Tempel. Auch Mickey wird hineingebracht, während Randall sich darum bemüht, Lynette als wach darzustellen, damit man sie ignoriert. Caroline löchert derweil eine Wache mit Fragen und erfährt so, dass man immer zu zweit in den Tempel gehen muss, um dem Traumweber zu begegnen und dass jeder ein Opfer darbringen muss.

Finley und Phillip suchen unterdessen einen anderen Weg, um in den Tempel zu gelangen und versuchen, sich als Wachen einstellen zu lassen. Die Wachen wurden allerdings schon vor langer Zeit ausgewählt, aber Phillip verspricht, ihnen Ketzer zu zeigen, damit er doch noch Wache werden darf. Während Phillip einen Komplott gegen die Alte und eine andere, unbeteiligte Frau plant, schafft Finley Lynette nach Zawra.

In den Tempel

Dann treten Randall und Phillipp sowie Caroline und Finley in Paaren in den Tempel. Sie werden erfreut begrüßt, da sie starke Träumer sind. Zuerst müssen sie persönliche Gegenstände auf eine Waage legen, dann eine seltsame Paste schnupfen, welche die Essenz des Weltenwebers enthält. Daraufhin werden sie nacheinander durch ein Labyrinth geführt, dessen Wände sich zu bewegen scheinen – oder ist das nur der Effekt der Drogen? Schließlich werden sie in eine dunkle Kammer gesperrt, in der sie seltsame Halluzinationen haben: Spinnen, die über sie krabbeln und wachsen oder wie sie selbst zu Spinnen werden. Dann ertönt Musik, dann das Rauschen von Wasser und wieder Musik. Allmählich lässt die Wirkung der Droge nach und die Gruppe wird endlich wieder vereint. Vor einem Hohepriester berichten sie von ihren Visionen und er ist erfreut, dass sie anscheinend wirklich eine starke Verbindung zum Weltenweber haben.

Anschließend müssen sich die vier Personen um eine Stele aufstellen, jeder an eine Seite. Die Stele ist blutbefleckt und die Priester erklären, für jedes Paar sei ein Opfer nötig, doch dafür habe ja Phillipp bereits gesorgt. Die Alte und die junge Frau, die der Engländer zuvor an die Wachen verraten hatte, werden geknebelt hereingeführt. „Könntet ihr nicht einfach ein Lama als Opfer nehmen?“, fragt Finley, erntet als Antwort jedoch nur Schweigen. In dem Moment, als den beiden Frauen die Kehle aufgeschlitzt wird, wird es dunkel und jeder der Gruppe wird von Krallen gepackt und mitgerissen.

Im Netz der Spinne

Die unheiligen Kreaturen tragen sie fort, weit hinein in die Traumreiche, hinein in einen gigantischen Vulkan und in eine finstere Höhle, wo sie sie fallen lassen. Vor ihnen liegt ein unendlicher Abgrund, über den sich ein Spinnennetz spannt, dessen Fäden so dick sind wie Arme. Überall im Netz und an den Wänden hängen Kokons. Randall setzt einen Fuß auf das Netz, welches daraufhin leicht zu schwingen beginnt. Das Netz ist so klebrig, dass sein Schuh daran haften bleibt und er vermutet, dass sie bald Besuch bekommen werden, da sich irgendetwas in der Dunkelheit bewegt. Die Männer bauen eine Räuberleiter, um einen der Kokons an der Wand aufzuschneiden. Darin finden sie die ausgezehrte Leiche eines Kindes, dessen Bauch jedoch aufgedunsen ist – und etwas bewegt sich darin. Randall ersticht die heranwachsende Babyspinne und alle brechen in Panik aus. Wahrscheinlich sind die Kinder alle infiziert und tot!

Sofort beginnen Vater und Tochter, das Netz anzubrennen, doch Phillipp versucht immer wieder, ihre Versuche zu vereiteln, im festen Glauben, seine Tochter könne noch am Leben sein. Dann krabbeln auch noch zwei riesenhafte Spinnen auf sie zu, die sie nur mit Mühe zurückschlagen können. Und dann hören sie eine machtvolle, unheimliche Stimme, welche durch die Höhle hallt.

Atlach-Nacha

„Meine Kinder! Mein Netz! Haltet ein und ich gebe euch alles, was ihr wollt. Ich mache euch zu meinen Hohepriestern!“ Phillipp verlangt seine Tochter zurück und natürlich verspricht die Spinne, die aber noch niemand sehen kann, sie ihm zurück zu geben, wenn er Randall tötet. Es kommt zu einem Handgemenge, das aber eher in danebengehenden Schlägen und Ausrutschen resultiert, woraufhin man die Verwirrung des Spinnengottes regelrecht spüren kann. Langsam lässt er sich an einem gigantischen Faden nach unten. Als Atlach-Nacha in einem weiteren Wortwechsel offenbart, dass alle bereits infiziert sind, greift die Gruppe noch einmal gemeinsam an. Erneut versucht die Spinne, den Kampf zu beenden, indem sie nun Randall vorschlägt, Hohepriester zu werden, doch der will dafür, dass Caroline gehen darf. Das will jedoch der Spinnengott nicht, denn das Kind ist ein mächtiger Träumer.

Es kommt zu einem Gefecht Mensch gegen Mensch gegen Spinne, denn weitere von Atlachs Kindern stürzen sich auf die Gruppe. Phillipp hofft wahrscheinlich, selbst zu überleben, wenn er Caroline fängt, doch Randall beschützt seine Tochter. Mit seinen Traumfähigkeiten will er einen Stalaktiten auf den Fein stürzen lassen, wird allerdings selbst davon getroffen und darunter begraben. Caroline, die bemerkt, wie aussichtslos die Situation ist, will nach Zawra fliehen, doch Atlach-Nacha ist schneller, spinnt sie ein und lähmt sie. Nur Finley entkommt, verliert jedoch all seine Erinnerungen. Er betreibt fortan einen Barbier-Laden in Zawra, während Phillipp tatsächlich ein Diener der Spinne wird, während diese die Wache Welt mit ihrer Alptraumbrut überfällt.

Fazit

Ein kurzes und tödliches Finale. Es besteht eigentlich kaum eine realistische Chance, Atlach-Nacha aufzuhalten. Das Netz hat zu viele Lebenspunkte, um es zu zerstören und es können mehr oder weniger so viele Spinnen angreifen, bis man selbst zu erschöpft ist, um noch zu kämpfen. Bei uns kamen etliche Misserfolge beim Würfeln dazu, die zu einigen aberkomischen Szenen geführt haben wie beispielsweise dem trefferlosen Faustkampf zwischen Randall und Phillipp.

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