Karneval des Rollenspiels – Der Mond

Diesen Monat ist einfach zu viel los, ich komme gar nicht mehr hinterher. Aber danke für das schöne Thema, denn hier kann ich wieder einmal etwas mehr über Inyo erzählen, mein eigenes System.

Zwei Götter

Die beiden Monde der Welt stehen in direkter Verbindung zu den beiden Göttern, welche von den Bewohnern der Welt von Inyo angebetet werden: Taiyo und Tsuki. Sie repräsentieren die Dualität von Geburt und Tod, Weiblich und Männlich sowie etlichen weiteren Gegensätzen.

Taiyo und Ea

Taiyo, Gott des Tages, hat zwei Augen. Das erste ist die Sonne, das zweite ist der rote Mond Ea. Ea steht nur nachts am Himmel, was zeigt, dass Taiyo Tag und Nacht über die Lebenden wacht. Der rote Mond ist der Welt außerdem sehr nah und man kann in einigen Nächten sogar sehen, dass ein feiner Ring aus Nebel oder Gestein um ihn besteht. Ea besitzt außerdem keine Mondphasen und ist daher in jeder Nacht voll sichtbar.

Tsuki und Eo

Tsuki, die Göttin der Nacht, hat nur ein Auge, auf dem anderen ist sie blind. Ihr Auge ist der silbrig blaue Mond Eo, welcher Tag und Nacht am Himmel zu sehen ist. Anders als Ea hat der blaue Mond jedoch einen 30tägigen Zyklus. Zur Monatsmitte, immer am 15. Tag, ist Vollmond. Am letzten Tag des Monats, dem 30., ruht Tsuki ihr Auge aus und schließt es – dann ist Neumond.

Schlafmond

Der 30. Tag des Monats wird auch Schlafmond bezeichnet, da man sagt, Tsuki schlafe in dieser Zeit. Das wäre an sich auch kein Problem, wäre es nicht Tsukis Aufgabe, die Seelen der Toten einzusammeln und zum Urquell zurück zu geleiten. Am Schlafmond kann sie dieser Aufgabe nicht nachkommen, weshalb die Seelen derer, die an diesem Tag sterben, verwirrt sind und verloren gehen. Sie können sogar zu bösen Geistern werden.

Hier schreiten die Priester Tsukis ein. Sie zelebrieren Totenfeste und stellen Süßigkeiten auf, welche die Aufmerksamkeit der Seelen auf sich ziehen sollen und sie damit am Ort ihres Dahinscheidens verweilen lassen. Die Verwandten des Toten tun außerdem so, als sprächen sie mit dem Verstorbenen, um sein Interesse an diesem Ort weiter zu steigern und ihn vielleicht sogar erkennen zu lassen, was passiert ist. Sobald Tsukis Auge sich wieder öffnet, enden die Feierlichkeiten und man hofft, dass die Seele noch vor Ort war und nun den Weg ins Jenseits gefunden hat.

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